Suchergebnis für: Lebensgeschichten (14)

EinBlick 184

Dienstag, 24. April 2012

Inhalt (Moderation: Doris Kleebauer):

Eduard-Ploier-Preis. Ausschnitte der Preisverleihung für das Radioprojekt "Leben erfahren - Lebensgeschichten hörbar gemacht" an die Projektleiterin Mag.a Hildegard Griebl-Shehata, Radio-Bereichsleiterin der Medienwerkstatt Linz. Kamera: Harald Wildfellner. 5 min, Start: 0´20´´

Abracadabra. Bericht der Österreichischen Hochsee-Staatsmeisterschaft in  Biograd, Kroation. Ein Bericht von Reinhard Seidel. 19 min. Start: 6´18´´

Einwand!in concert: The Pussybats. Aufzeichnung vom Konzert im März 2010, Kikas/Aigen. Ein Beitrag des Einwand-Teams. 32 min. Start: 26´48´´

Ausschnitte aus der 12-teiligen Radioreihe

Mühlviertler ZeitzeugInnen berichten, wie sie die gesellschaftlichen Veränderungen nach dem Anschluss erlebt haben. Gestaltung: HS Reichenthal

Gestaltung: SchülerInnen der HS Eferding Nord. Sie berichten, wie sich die Menschen unter dem politischen Druck verändert haben und was man damals schon über die Vorgänge im Schloss Hartheim wusste.

Interviewpartner: Hofrat Marko Feingold „… es waren viele Zufälle, denen ich mein Überleben verdanke…“ Im Fasching des Jahres 1938 kamen Marko Feingold und sein Bruder Ernst von Italien nach Wien, um ihre Pässe zu verlängern. Der Einmarsch Hitlers in Österreich überraschte sie. Für das jüdische Brüderpaar begann eine Odyssee durch Osteuropa. Marko Feingold spricht über die Zeit in den Konzentrationslagern Auschwitz, Dachau, Neuengamme und Buchenwald.

Interviewpartner: A.Univ.Prof.Dr. Michael John, Gestaltung: Philippa Plochberger "… Linz galt zur Jahrhundertwende als eine deutschnationale Stadt …" Gesetzgebung, religiöse Toleranz, Antisemitismus und Holocaust - A.Univ.Prof. Michael John beschreibt die Situation der jüdischen Bevölkerung vom 19. Jahrhundert bis zum NS-Regime.

Interviewpartnerin: Eva Hacker "… wir werden nie ganz dazugehören …" Es war ein Kinderparadies und wurde unerträglich... Zwischen März 1938 und August 1939 verlor die Familie nacheinander ihre Existenzgrundlage, ihre Wohnung und ihre persönliche Freiheit. Drei Tage vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs konnte die Familie Hitler-Deutschland verlassen. Eva Hacker, geborene Abelis, spricht über Vertreibung und Emigration.

Interviewpartner: Prof. Rudolf Gelbard „… seid wachsam! …“ Im nationalsozialistischen Wien erlebte Rudolf Gelbard, der 1930 geboren wurde, die Übergriffe der Hitlerjugend. Sein Lebensumfeld veränderte sich nach dem Anschluss grundlegend. 1942 wurde er mit seinen Eltern ins Konzentrationslager Theresienstadt gebracht. Rudolf Gelbard spricht über diese Zeit, die ihn nachdrücklich geprägt hat.

Interviewpartnerin: Ceija Stojka "… ich spreche, damit Auschwitz nie wieder erwachen kann …" Frau Ceija Stojka wurde im Alter von 10 Jahren im März 1943 mit ihrer Familie in Wien verhaftet. Der Leidensweg durch die drei Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, Ravensbrück und Bergen-Belsen begann. Frau Stojka erzählt wie sich ihr Leben durch den Nationalsozialismus verändert hat.

Interviewpartnerin: Irma Trsak "… ich will, dass die Menschen wissen, was das für eine Zeit war, damit das nicht wieder geschieht …" Freiheit, Menschlichkeit, Demokratie - für diese Ideale schloss sich Frau Irma Trsak, die 1917 in Wien geboren wurde, dem Widerstand gegen das NS-Regime an. 1941 wurde sie verhaftet und kam anschließend ins Konzentrationslager Ravensbrück. Frau Trsak spricht hier über ihre Erlebnisse.

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